PG Aub
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Lesung aus dem Matthäusevangelium (6, 25 - 33)

In jener Zeit sagte Jesus zu den Jüngern:

Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt,

noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt.

Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?

Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht

und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (16, 1 - 13)

In jener Zeit sagte Jesus zu den Jüngern:

Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.

Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.

Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich?

Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.

Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.

Doch - ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen,

wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (15, 1 - 10)

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.

Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten:

Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.

Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:

Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert,

lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück

und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?

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Lesung aus dem Lukasevangelium (14, 25 - 33)

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte:

Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder,

Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet,

dann kann er nicht mein Jünger sein.

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (13, 22 - 30)

Auf seinem Weg nach Jerusalem zog Jesus von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf
und lehrte.
Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?
Er sagte zu ihnen:
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen;
denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen,
aber es wird ihnen nicht gelingen.

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Lesung aus dem Ersten Korintherbrief (15, 54 - 57)

Wenn sich aber dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet

und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg.

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?

Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat

durch Jesus Christus, unseren Herrn.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (12, 35 - 40)

In jener Zeit sprach Jesus

Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!

Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft.

Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt!

Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen

und sie der Reihe nach bedienen.

Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache

und findet sie wach - selig sind sie.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (12, 13 - 21)

Einer aus der Volksmenge bat Jesus:

Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen.

Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier.

Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin,

dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt.

Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel:

Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.

Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun?

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Lesung aus dem Lukasevangelium (11, 1 - 13)

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte,

sagte einer seiner Jünger zu ihm:

Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.

Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht:

Vater, / dein Name werde geheiligt. / Dein Reich komme.

Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.

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Lesung aus dem Lukasevangelium (10, 38 - 42)

In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.

Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß.

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.

Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen.

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